Herzlich willkommen
Die Mission des Lehrstuhls für Animal Systems Genomics ist es zu untersuchen, wie menschliche Aktivitäten – von selektiver Zucht bis hin zur Habitatdegradation – Tierarten auf ihrer grundlegendsten, molekularen (genomischen) Ebene verändern.
Wir untersuchen eine Vielzahl unterschiedlicher Arten, darunter Haustiere und ihre wilden Verwandten, wie etwa Hunde und Wölfe oder Schweine und Wildschweine, ebenso wie gefährdete Arten wie Löwen.
Unser Lehrstuhl verfügt über eine hochmoderne Infrastruktur, die es uns ermöglicht, eine Vielzahl von „Omics“-Techniken einzusetzen, um genomische Informationen aus unterschiedlichen Probenmaterialien effizient zu entschlüsseln. Dazu gehört ein spezialisiertes molekulares Positivdrucklabor für alte DNA, das uns erlaubt, mit stark degradiertem Ausgangsmaterial (z. B. Knochen) zu arbeiten und die Genome von Individuen zu rekonstruieren, die vor tausenden von Jahren gelebt haben.
Wir sind in der Lehre auf verschiedenen Ebenen aktiv, mit einem besonderen Schwerpunkt im Studiengang Veterinärmedizin. Darüber hinaus sind wir Mitglieder der LSM Graduate School sowie der dynamischen Evolutionary Genetics Community Munich.
Events
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19 Mär—20 MärEvoGen Munich 2026Die dritte EvoGen Munich Konferenz findet am 19.–20. März 2026 im Stiftungshaus der Carl Friedrich von Siemens Stiftung.
News
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Scientific Reports: HOX-Gene prägen Schwanzlänge beim SchafEmbryonale HOX-Expressionsmuster bleiben im erwachsenen Schafsschwanz erhalten und beeinflussen die Schwanzlänge über die Anzahl kaudaler Wirbel.
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DFG-Förderung für Forschung zur genetischen Herkunft von EAZA-LöwenEin neues, von der DFG gefördertes Promotionsprojekt untersucht die Abstammung, genomische Gesundheit und Fruchtbarkeit europäischer Zoolöwen.
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Neues DFG-gefördertes Projekt: Pangenom der HühnervielfaltDr. Edward Ricemeyer untersucht globale Hühnervielfalt für Gesundheit & Zucht.
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Unsere Studie in Science: Austronesische Schweine im PazifikGenom- und Zahnformenanalysen zeigen mehrere Schweineeinführungen nach Wallacea und Ozeanien durch Austronesier vor 4000–3000 Jahren.